Da fällt einem nun wirklich nichts mehr ein, nicht einmal mir. Die CSU will auf dem kommenden Parteitag einen Leitantrag einbringen, demzufolge Zuwanderer angehalten werden, auch zu Hause Deutsch zu sprechen.
Das war wieder einmal (ja, genau!) eine Steilvorlage für Deutschlands Karikaturisten, Satiriker und Kommentatoren aller Couleur – einem kleinen Blogger bleibt nichts mehr, er kann höchstens versuchen, die Brosamen von den Tellern dieser Granden zu recyclen.
Nichts? Vielleicht doch. Das Thema wurde zwar nahezu unter allen Gesichtspunkten erörtert und ausgereizt. Nahezu – aber einer fehlte, einer, mit dem man in Deutschland aus nahezu allen Diskursen siegreich hervorgehen kann, das Arbeitsplatzargument! Zwar sah der eine und andere der Journalisten schon den Blockwart – von Adolfs Gnaden – um die Ecke biegen. Doch ohne Frage wird der warme Regen der so genannten „Geerdeten Sprachintegration“ Stellen in vielen Bereichen spriessen lassen: allen voran für Germanisten, aber auch für den gesamten Verwaltungsbereich.
So entwickeln sich die deutschen Lande. *
PS: Beim Durchlesen stolpere ich über das Wort „anhalten“.
Das sollte man sich einmal etwas genauer ansehen.