In Newtown, nicht zu verwechseln mit South Park, hat ein Zwanzigjähriger in einer Grundschule ein Blutbad angerichtet. Er tötete, wild um sich schießend, mehr als zwanzig Menschen, Schüler und Lehrer, verletzte unzählige und traumatisierte die ganze Stadt.
Das hatten wir doch schon mal, sogar schon ein paar Mal, wird mancher überdrüssig abwinken. Doch ein Detail ist anders: Die Mutter des Täters, der sich selbst tötete, arbeitete an der Schule des Geschehens als Lehrerin. Der Täter tötete offenbar zu Hause die Mutter, nahm deren registrierte Schusswaffen an sich und zog mordend durch die Schule.
Die Frage, die sich mir spätestens hier stellte: Wozu benötigt eine Lehrerin drei Schusswaffen? Vielleicht brauchen ja Lehrer Waffen, um ihre Allmachtsfantasien wieder träumen zu können, die ihnen die Demokratisierung der Schule genommen hatte? Man könnte ja einmal die Nagelprobe machen und all den Lehrern, die wegen burn out den vorzeitigen Ruhestand suchen, eine Waffe in die Hand drücken. Wer sich damit selbst richtet, kann getrost in den vorzeitigen Ruhestand versetzt werden.