Vom Norddeutschen Flachland, wo in den Übergangsjahreszeiten häufiger als anderswo Nebel fällt, erzählt man sich folgende Geschichte: Nebel zum Berufsverkehr, die Radiosender, empfehlen, die linke Seitenscheibe hinunterzukurbeln und den Kopf hinauszuhalten, um besser sehen, aber auch besser hören zu können, ob ein Fahrzeug entgegen kommt. Dabei solle man die Mittellinie als Orientierung und Navigationshilfe nutzen.

Die polizeiliche Tagesstatistik sah eine zunächst unerklärliche Häufung von Schädeltraumata bei Fahrzeuglenkern vor. Unerklärlich, bis man die Verhaltensempfehlung für Fahrer genauer betrachtete.

Etwas Ähnliches spielte sich dieser Tage ab. Das Radio berichtete von den Trainingsfahrten zum Großen Preis von Weißichwo. Dabei kam es zu merkwürdigen Unfällen: “Mehrere Fahrer (sic!) stießen mit Zuschauern zusammen.“