Zu seiner bislang undankbarsten Mission begibt sich der Papst heute nach Berlin. Dort sind die Menschen in zwei Lager gespalten: Während ihn die einen zum Teufel wünschen und Stichnadel-Aktionen planen, freuen sich andere. Letztere werden das Olympiastadion füllen, wo der Gebenedeite mit ihnen beten will.

„Man erlebt [dort] die Gemeinschaft mit Jesus“, bekannte verklärt ein 27 jähriger. Als sei er davon erschrocken, fügte er rasch hinzu: „Und anschließend geht man was trinken.“

Gegen Ende der Sendung: „Wir erwarten den Papst“ kam er nochmals zu Wort: „Irgendwann ist Schluss mit der Demokratie, jemand muss eine Entscheidung treffen.“ Und das ist vermutlich der Papst.

Mannomann, was haben wir nur für junge Leute!