Die Wehrpflicht ist aufgehoben, sie nennen es zwar „vorübergehend ausgesetzt“, aber de facto haben wir jetzt eine Berufs-Bundeswehr. Begründet wurde diese Reform mit der mangelnden Wehrgerechtigkeit, denn nach dem Zufallsprinzip wurde nur ein kleiner Teil gezogen, der Rest konnte feiern gehen.

Mancher machte sich Sorgen, woher all die Freiwilligen kommen sollen. Da hatte jemand eine kluge Idee: So viele ausländische Jugendliche finden keine Lehrstelle, hängen auf den Straßen rum und terrorisieren die Bevölkerung. Warum soll man denen nicht eine Chance geben und sie die wahren Feinde Deutschlands terrorisieren lassen? Schließlich beherrschen die im Gegensatz zu dem gemeinen Deutschen noch eine zweite Sprache, was sie in die Lage versetzt, den Gegner an der Nase herumzuführen. Der weiß dann nicht mehr, gegen wen er eigentlich kämpft. Gut gedacht! Und das hat Vorbilder: Nicht erst die französische Fremdenlegion diente als Auffang- und Resozialisierungsbecken sinistrer Krimineller. Schon lange davor hatten unter anderen die preußischen Könige angefangen, besonders hoch gewachsene und gut (!) aussehende Soldaten in ganz Europa zu sammeln („Lange Kerls“) und als Söldner in ihre Armee einzureihen. Bis hin zu putzigen Mohren, die Flöte spielen lernen mussten, um den Königlichen Bataillonen den Marsch zu blasen. Erst der Nationalstaat hat diesem Spuk ein Ende bereitet, ganz nach dem Motto: Deutsche Soldaten kämpfen für die Ehre Deutschlands!

Und wofür kämpfen unsere Jungs jetzt? Für unsere Freiheit! Für die sterben sie – notfalls auch am Hindukusch. Na, dann können es ja auch ruhig Neger sein. Die Fußball-Nationalmannschaft ist ihnen mit gutem Beispiel vorangegangen.