Die Quantifizierung von Menschen scheint ein Problem zu sein, besonders wenn sie ertrinken. Vor Jahren bereits konstatierte der „Tagesspiegel“, das Möchtegern-Hauptstadtblatt der Hauptstadt, eine grausige Entwicklung unter den Bewohnern der Beitrittsländer. Die Zeitung titelte damals: „Ostdeutsche ertrinken häufiger“.
Stellte sich damals die Frage noch als Frage, wie häufig ein Mensch ertrinken könne. so muss sie nach den neuesten Meldungen über die italienische Todesroute heissen: Zu wieviel Prozent kann ein Mensch ertrinken?
Dies ist, vertraut man dem Deutschlandradio, der aktuelle Trend jedenfalls unter den Flüchtlingen. In einem Beitrag über die künftige Entwicklung der Flüchtlingsströme aus dem vorderasiatischen Raum nach Europa, stellte Deutschlandradio fest, dass viele von denen, die den Balkan über Italien zu umgehen versuchten „zum Teil ertrinken“.
Es stellt sich hier naturgemäß die Frage, ab wieviel Prozent Ertrunkenheit ein Flüchtling nicht mehr als solcher anerkannt werden kann.