Der Fußball kennt zwei Wettbewerbe: die Meisterschaft und den Pokal. Bei ersterer spielt jede Mannschaft zweimal gegen jede andere, einmal zu Hause, einmal auf dem Platz des Gegners. Das soll eine Art ausgleichender Gerechtigkeit schaffen, jeder einmal mit Rückenwind.
Und der Pokal? Da gibt es nur ein Spiel, wer gewinnt, nimmt an der nächsten Runde teil. Der andere scheidet aus. Man spricht daher auch vom k.o.-System. Die Zahl der teilnehmenden Mannschaften halbiert sich also in jeder Runde, am Ende dieser Kette steht der Sieger. Diesem Modell wird eine ganz eigene Faszination und Spannung zugeschrieben. Die Reporter werden nicht müde, den besonderen Reiz dieser k.o.-Spiele zu beschwören. Und da Reporter ja etwas brauchen, was sie „zurücktragen“ können, mischen sie sich schon mal unter das Fußballvolk, um O-Töne einzufangen. Einer der verblüffendsten führt Romantik und Dramatik zusammen: „Das Flutlicht ist an, und es geht um alles.“