So nennt sich eine Medienkampagne der „Deutschlandstiftung Integration“. Promis mit Migrationshintergrund werden mit heraus hängender, schwarz-rot-gold eingefärbter Zunge abgelichtet.
Was ist das für ein krudes Verständnis von Integration! Solche Integration setzt voraus, dass jemand etwas von sich aufgibt, um es einzutauschen gegen etwas, das die anderen haben. Also beispielsweise die eigene Zunge gegen eine schwarz-rot-goldene.
Dies bedeutet einerseits, dass etwas zu Integrierendes, – nennen wir es mal Minderheit –, in eine Mehrheit übergeht.
Dadurch verändert sich einerseits die Minderheit, und das ist gewollt, doch auch die Mehrheit bleibt nicht das, was sie zuvor war, das wird meist vergessen. Integration bedeutet also das Aufgeben von „reinen“ Positionen, um zu etwas Neuem zu verschmelzen. Alles andere wäre Absorption einer Minderheit durch die Mehrheit.
Vielleicht können wir ja diesen Vorgang etwas beschleunigen, indem wir den Integranten etwas entgegen gehen, sagen wir dadurch, dass jeder Deutsche verpflichtet wird, eine Fremdsprache mit Migrationshintergrund zu erlernen.
Hatte nicht Frau Merkel ausdrücklich uns Inländern ans Herz gelegt, sich auch zu bewegen, sich Mühe zu geben?