Ein Nationaldenkmal wurde ausgeschrieben. Vergebens, wie sich jetzt gezeigt hat. Von den 532 Einsendungen vermochte keine die Jury zu überzeugen. Das Denkmal sollte die freiheitlichen Bewegungen und Einheitsbestrebungen vergangener Jahrhunderte, besonders seit dem frühen 19. ebenso würdigen, wie die , die zum Beitritt der DDR-Ruine zur Bundesrepublik führten. Christian Semler sieht darin einen Gegensatz und fragt in der taz vom 11. Mai, ob hier nicht ein falsches Geschichtsbild suggeriert werde. „Denn die Bestrebungen nach Freiheit und nationaler Einheit in Deutschland bewegten sich seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts [ich hoffe, er meint das 19.] nicht mit-, sondern gegeneinander.“ Es würde sich lohnen, genau dies bildhaft darzustellen.
Rauchzeichen aus Mediastan