Mit Sex lebt man (Mann?) gesünder und also länger, versprechen Mediziner. Bloß woher nehmen, wenn nicht stehlen? Frauen beherrschen ja offenbar die Technik des Samendiebstahls, doch was soll der Mann klauen?
Beim Mann muss nachgebessert werden, soviel ist klar. In allen Ländern der Welt liegt die Lebenserwartung der Frau über der des Mannes. Haben die etwa heimlich mehr Sex?
Und der Mann? Auch wenn der eine Frau hat, wer will denn immer mit derselben? Deshalb plädiere ich für die Einführung einer Frauenquote: Jeder Mann hat das Recht, sich ab dem 45. Lebensjahr (dann wird er ohnehin auf dem Arbeitsmarkt schwer vermittelbar) eine (zusätzliche) Fünfjahrespartnerin zuzulegen. Nach fünf Jahren neigt sich das sexuelle Interesse an der Partnerin bekanntlich einem Tiefstand zu. Doch bis dahin leistet die Zweitfrau, versicherungsökonomisch gesehen, hervorragende Dienste. Sie ist fraglos ein Beitrag zur Kostendämpfung im Gesundheitswesen, es ist also naheliegend, dass die Krankenkassen die jeweilige Zweitfrau finanzieren. Oder zumindest einen Beitrag zu deren Unterhalt leisten.
Dass diese Einrichtung auch ein Weg zum besseren Verständnis fremder Kulturen und Bräuche zu sein vermag, liegt auf der Hand. Integrationshilfe einmal anders. Die Erfahrung des Zusammenlebens mit zwei Frauen in nur einer Wohnung nämlich verhilft zu größerer Solidarität mit den islamischen Brüdern.