Es ist Montagmorgen, gegen die sommerlich gleißende Sonne blinzele ich mich durch die taz. Ich lese bei weitem nicht alles, aber schaue überall mal hinein. Auch in den Sportteil, von dem ich angesichts mangelnder Aktualität nicht so genau weiß, was er eigentlich in einer (dieser) Tageszeitung zu suchen hat. Doch ich habe gewissermaßen einen Waffenstillstand mit ihm geschlossen, da er unter „Leibesübungen“ firmiert. (Nur in der taz.de nicht, wie ich gerade feststellen musste.)
Mein Blick gleitet über die Überschriften und Tabellen, bleibt wohlgefällig an der Ergebnis-Rubrik „Frauenfußball“ hängen, um gleich danach in seiner Bewegung zu erstarren: Da gibt es dann noch „Fußball“! Was soll das? Frauenfußball und Fußball? Ein Schelm, der Böses dabei denkt. Ich entspanne mich und blättere weiter, die Wahrheit ist ja nicht weitt. 24. August 2009