Man müsse dafür sorgen, sagte die bildungspolitische Sprecherin einer Oppositionspartei,

„[…] dass die besten Lehrer an den schwierigsten Schulen unterrichten und nicht umgekehrt.“

Und nicht umgekehrt? Wenn man dafür sorgen muss, dass ein erwünschter Zustand sich einstelle, ist er nicht existent. Eher das Gn? Auch wenn man „schwierigsten“ mit „problematischten” wiedergibt, wird der Satz nicht klarer. Denn dann muss man in Rechnung stellen, dass die besten Schulen, sollten dort die „schwierigsten“ Lehrer unterrichten, nicht lange die besten blieben.So geht es also nicht. Vielmehr muss man fragen, ob es nicht-beste Lehrer überhaupt geben solle? Ob nicht vielmehr alle Lehrer darin ausgebildet werden müssen, auf die jeweiligen Bedürfnisse der Schule beziehungsweise der Schüler eingehen zu können.

Dann nämlich sind sie die besten Lehrer, bezogen auf die Problemlage der jeweiligen Schule.