„Rüstungsgeschäfte sind eine der dreckigsten Geschäfte.“ (Experte im Inforadio RBB)

Da legst du dir aus deinem Sprachschatz so eine schöne Wendung zurecht, mit der du die Aussage dramatisch akzentuieren könntest. Doch dann passt du einen Gedankentick lang nicht auf, – und schon sitzt du in der Pluralfalle. Denn dieses Muster geht nur im Singular wegen des Wörtchens „eine“. Da kannst du machen, was du willst, doch du kommst nicht mehr raus, zu groß ist der intellektuelle Aufwand und zu gering die Zeit, um diesen grammatischen Widerspruch auszubügeln. Und das alles nur, weil wir keinen Plural von „eins“ akzeptieren. Also: weniger an Dramatik und mehr an Klarheit sind zu fordern – , Entschuldigung: ist zu fordern. Oder?