titelt die „taz“ in der Ausgabe am Tag nach der Wahl. Nu mal langsam mit die jungen Pferde! Schließlich hatte die APO ja so etwas wie einen Kurs, auch wenn der sich oft nur über die Abgrenzung vom establishment erkennbar wurde. Die Tatsache aber, dass die FDP-Führung mit hängenden Schultern, Mundwinkeln, und was sonst noch alles am Menschen zu hängen vermag, sich vor die Presse schob, zeigt, dass offenbar niemand von ihnen ernsthaft an eine derart desaströse Niederlage (von 14,6% auf 4,5%) gedacht hatte.
Dann aber muss sich diese Partei und ihre Führung fragen lassen, worin denn ihre politische Kompetenz besteht, wenn sie nicht einmal den eigenen Absturz nach der Laiendarbietung der letzten Jahre hat erahnen können?
Damit ist der letzte Grund, FDP zu wählen, entfallen.