Der folgende Textauszug ist aus dem Internetauftritt des RBB zitiert:

O-TON: RBB Inforadio, 27.3.2015, 08:35 Uhr

[…] „Air Berlin, die zweitgrößte deutsche Airline, hat die schlechtesten Unternehmenszahlen ihrer Geschichte vorlegt. Aber 2016 soll sich die Lage bessern.

Über 360 Millionen Euro. So hoch ist der vorläufige Nettoverlust, den Air Berlin im Geschäftsjahr 2014 mindestens verbuchen muss. Das ist ein Negativrekord für die zweitgrößte deutsche Airline. Dass diese Zahlen mitten in eine der schwersten Krisen der deutschen Luftfahrt überraschend verkündet würden sei aber purer Zufall:

‚Wir hatten gestern ein Bord-Meeting, das die jetzigen Finanzzahlen festgestellt hat, und da wir Börsen notiert sind, sind wir verpflichtet, adhoc zu gehen. Deswegen kam am Donnerstag die Adhoc-Meldung.‘

Aage Dünhaupt ist Pressesprecher für Air Berlin. Er sagt die Airline habe 2014 zwar wie geplant Geld ausgegeben, nur beim Geld einnehmen sei etwas schiefgegangen. […]“

Da stockt einem fast der Atem, angesichts der stupenden Weisheit dieses Satzes. Wer hat das nicht selber schon erlebt: Während das Ausgeben der Mäuse ohne große Anstrengung nur so flutscht, geht beim Geldeinnehmen immer irgendwas schief.

It´s the economy, stupid!

_________

Achtung: Aus Respekt vor der schöpferischen Leistung des federführenden Redakteurs, wurden Rechtschreibung und Zeichensetzung des Originals übernommen.