Heute wird im Bundesland Brandenburg die Bundesgartenschau (BUGA) 2015 eröffnet. Sie beglückt an fünf Standorten zugleich die Besucher mit Anregungen, ihr Geld auszugeben, was angesichts der erstarkenden Binnennachfrage nicht ohne wirtschaftliche Relevanz für die Region ist.

Was nun zieht den Bürger tief im Innersten in eine solche Ausstellung? Ist es die Vorbildsuche für den Zaun-an-Zaun-Wettbewerb mit Nachbarn und Kollegen? Ist es der Kulturgenuss, den auch der einfache Mann quasi auf Augenhöhe vollziehen kann? Weit gefehlt! Der evangelische Bischof, der die BUGA anlässlich ihrer Eröffnung gesegnet hat, so wie seine Vorgänger auch Kriege segneten, verrät es uns: Sie gebe zahlreichen Menschen Gelegenheit, sich für die „Wunder der Schöpfung“ zu sensibilisieren.

Sagte der Kirchenmann tatsächlich „Wunder der Schöpfung“? Hätte es nicht „Wunder der Züchtung“ heissen müssen?